Eine Flasche Matcha Green Lager Beer Mix von der Aktienbrauerei Kaufbeuren.

Matcha Green Lager Beer

Warum Matcha im Bier nicht unbedingt japanisch schmeckt.

Ich mag Bier nicht wirklich und bevorzuge Wein. Umso seltener, dass ich doch mal ein Bier kaufe und selber trinke. Beim Bummeln auf dem Viktualienmarkt und durch das Münchner Glockenbachviertel – von einem Hofflohmarkt zum nächsten – kam ich an einem Laden mit Matcha Green Lager Beer der Aktienbrauerei Kaufbeuren vorbei. Die gekühlte Flasche für 3,50 Euro nahm ich abends mit zu Freunden, um die Meinung von Experten einzuholen.

Zum Konzept: die beiden unterschiedlich herben Geschmacksrichtungen Hopfen und Matcha zu kombinieren ist eine interessante Idee. Erster Eindruck: Das Bier sieht aus wie Berliner Weiße mit Waldmeistersirup und schäumt beim Einschenken kräftig. Skeptische Blicke meiner Mittester: Ich darf das große Glas behalten und ihnen kleinere Portionen eingießen. Der Geruch: Blumig? Fruchtig? Vielleicht ist da zuviel Zitronengras drin, denn nach Matcha riecht das Bier nicht. Der Geschmack: Ähnlich wie Radler mit Zitronenlimo, nur etwas herber. Für die Tester eine ungewöhnliche Note. Nach japanischem Bier wie Sapporo, Asahi oder Kirin schmeckt der Mix jedenfalls nicht. In einem Blindtest hätten wir auf eine neue Bionadesorte mit Waldmeister getippt, aber ohne jede Assoziation zu irgendeiner japanischen Geschmacksrichtung.

Meine Bierexperten trinken lieber ein richtiges Radler und überlassen mir die restliche Flasche. Gut gekühlt finde ich das Getränk richtig lecker und erfrischend. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass Matcha Green Lager glücklicherweise kaum nach Bier schmeckt.

PS: Die Verkäuferin meinte zu mir, dass das Bier in der Nähe von München gebraut wird, die Idee aber von ein paar Berliner Jungs stammt. Typisch.

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